Spezial - Berlin 2001

Bewag-Großtransparent vom real,- BERLIN-MARATHON "startet" in New York Das Großtransparent, das beim Start des diesjährigen real,- BERLIN-MARATHON am 30.September in besonderer Weise auf die derzeitige politische Weltlage einging, geht auf Reisen. Beim New York City Marathon am 4. November 2001 wird es in ähnlicher Weise wie in Berlin über die teilnehmenden Athleten gezogen und somit ein politisches Signal in die Welt senden. Das Großtransparent ist ca. 25 mal 40 Meter groß. Auf dem Banner ist das Logo des real,- BERLIN-MARATHON und des New York City Marathon sowie das Motto: "United We Run" zu sehen.
Mit dieser Aussage möchte der real,- BERLIN-MARATHON seine enge Verbundenheit zu dem amerikanischen Volk und insbesondere zum New York City Marathon demonstrieren. Zusammen mit den über 30.000 Läufern aus der ganzen Welt zeigt diese Aktion wie schon in Berlin den völkerverbindenden Wert des Sports und insbesondere des Marathonlaufens.
Wie schon in der deutschen Hauptstadt werden auch in New York kurz vor dem auf Verrazano-Narrows Bridge Helfer die Läufer unterstützen, das Banner auszurollen.
Ermöglicht wurde die Aktion durch die Bewag AG, deren Hauptaktionär das amerikanische Energieunternehmen Mirant ist. Die Bewag hatte sich kurz vor dem real,- BERLIN-MARATHON spontan bereit erklärt, die Kosten für die Produktion des Banners zu übernehmen. Rund 40 Mitarbeiter des Unternehmens waren in Berlin selbst beim Marathon am Start.
Reinhard Heitzmann, Sprecher der Bewag AG: " Die schrecklichen Ereignisse in New York und Washington vom 11. September haben in unserem Unternehmen große Betroffenheit ausgelöst. Wir wissen zu schätzen, was Amerika in den vergangenen Jahrzehnten für Berlin getan hat. Mit dem Großtransparent am Start der diesjährigen Marathons in Berlin und New York möchten wir unsere Verbundenheit mit unseren Partnern in Amerika und der amerikanischen Bevölkerung gegenüber Ausdruck verleihen."

Übergabe der gesammelten Spenden an das NY Fire Dept. Der real,- BERLIN-MARATHON ist auf der grossen Marathonmesse in New York mit einem großen Werbestand für seinen Lauf am 29.09.2002 vertreten. Am Sonnabend dem 3.11.2001 wird vor dem Gebäude der UNO in New York vor dem Start des Frühstückslaufs symbolisch der Scheck mit der Spende von DM 65.000,- übergeben. Das Geld wurde beim Marathonlauf in Berlin von den Läufern für die Angehörigen und Kinder der Opfer von Feuerwehr und Polizei in New York gesammelt.
30.10.2001 - real,-Berlin-Marathon/Pressedienst


Takahashi mit drei Weltrekorden in Berlin
Naoko Takahashi (JAP) lief am 30. September 2001 beim 28. real,- BERLIN-MARATHON mit 2:19:46 als erste Frau unter der Schallmauer von 2:20:00 einen neuen Weltrekord und schrieb damit auf dem berühmt schnellen Pflaster von Berlin Sportgeschichte.
Inzwischen hat der SCC als Veranstalter der IAAF in Monaco die vollständigen Rekordunterlagen zur Anerkennung eingereicht.
Insgesamt sind von Takahashi 3 neue Weltrekorde in dem jetzt schon legendären Rennen am 30.September 2001 in Berlin erzielt worden: 25 km mit 1:22:31, 30 km mit 1:39:02 und 42.195 km mit 2:19:46
Mark Milde, verantwortlich für die Verpflichtung der Topathleten beim real,- BERLIN-MARATHON, ließ vorsorglich an der Laufstrecke bei 25 km und 30 km ein Extra-Kampfgericht des BLV postieren, das die Zwischenzeiten von Naoko Takahashi zusätzlich protokollierte. Nur dadurch können die Zeiten offiziell anerkannt werden. Zwar wurde der Marathonweltrekord eine Woche später in Chicago schon unterboten, aber die Weltrekorde über 25 km und 30 km haben weiterhin Bestand.


03.10.2001 - Das Medienereignis in Japan (real,-BERLIN-MARATHON-Homepage)
Über 53 Millionen Japaner sahen Takahashi in Berlin

02.10.2001 - Angetrieben von einem Zaubertrunk (BerlinOnline)
Naoko Takahashi stärkt sich mit Saft der Hornissen

01.10.2001 - Die Queen von Berlin (BerlinOnline)

01.10.2001 - "Go Baby, go!" (BerlinOnline)

01.10.2001 - Berlin-Marathon: Die Tochter des Windes fliegt durch Berlin (Tagesspiegel)

01.10.2001 - Berlin-Marathon: Selbst am Engpass Brandenburger Tor lief alles reibungslos (Tagesspiegel)

01.10.2001 - Berlin-Marathon: Wadenkrampf, Glücksgefühle und pure Angst (Tagesspiegel)

01.10.2001 - Von Tag zu Tag: Alles Gewinner (Tagesspiegel)

01.10.2001 - Lächelnd zur Weltbestzeit (Die Welt)

01.10.2001 - Ngolepus macht für sich das optimale Tempo (Berliner Morgenpost)

01.10.2001 - Heinz ist so Frei: Der Schweizer gewinnt zum 14. Mal in Berlin (Berliner Morgenpost)

01.10.2001 - Lauf-Splitter (Berliner Morgenpost)

01.10.2001 - Run for Peace: 2:19:45! Fabelweltrekord durch Japanerin Takahashi beim 28. Berlin-Marathon

01.10.2001 - Run for Peace: 28. Berlin-Marathon mit Fabelweltrekord - We Run United

01.10.2001 - Berlin-Marathon: Laufwunder Naoko: So nuckelte ich mich zum Weltrekord

01.10.2001 - The women's marathon goes below 2:20 (Runner's World Daily News)

30.09.2001 - Sagenhafte Weltbestzeit beim Berlin-Marathon (Yahoo! Sport)

Im Mittelpunkt des diesjährigen Berlin-Marathon stand das Duell zwischen der Japanerin Naoko Takahashi und Tegla Loroupe aus Kenia.
Es wurde leider nicht der erhoffte Zweikampf: Naoko Takahashi gewann mit deutlichem Vorsprung und blieb als erste Frau unter der magischen 2:20-Marke.
Die Ergebnisse der Frauen:
1. Naoko Takahashi (JAP) 2:19:46
2. Tegla Loroupe (KEN) 2:28:03
3. Katrin Weßel (GER) 2:28:27
Bei den Männern gewann wie schon im letzten Jahr einer der Tempomacher: Joseph Ngolepus aus Kenia. Joseph lief übrigens an Stelle seines Bruders Samson, der eigentlich als Pacemaker angeheuert war, aber nicht in Berlin erschienen ist! Der eigentliche Favorit William Kiplagat wurde Dritter.
Die Ergebnisse der Männer:
1. Joseph Ngolepus (KEN) 2:08:46
2. Willy Cheruiyot (KEN) 2:09:07
3. William Kiplagat (KEN) 2:09:54


Die endgültigen Meldezahlen:
 GesamtMännerFrauen
Läufer31.40626.2175.169
Skater6.1053.7702.335
Rennstuhl11710512
Power-Walker18784103
Mini-Marathon6326  
Gesamt44.141  

28. real,-Berlin-Marathon 2001
Berlin-Marathon Winners
Finisher-T-Shirts gibt's beim Berlin-Marathon nur für die Sieger. Race-Director Horst Milde zwischen Naoko Takahashi und Joseph Ngolepus
 
Joseph Ngolepus
Berlin-Marathon-Sieger Joseph Ngolepus war eigentlich als Pacemaker engagiert worden. Dabei wollte er doch viel lieber seine Bestzeit verbessern. Tegla Loroupe hatte ihn dann ermutigt sein eigenes Rennen zu machen. Was er dann mit Erfolg getan hat.
 
Naokos Bottles
Naoko präsentiert der Presse ihr T-Shirt. Im Vordergrund ihre Streckenverpflegung. Bestehend aus einem komplizierten Gebilde von zwei Flaschen, einem langen Griff und einem Trinkhalm. In der verschlossenen Flasche ist Wasser aus ihrer Heimatregion, mit dem sie sich die Beine bespritzt. In der anderen Flasche ein in Japan sehr beliebter Sportdrink mit einem Hornissenextrakt.
 
Naoko Takahashi und Mark Milde
Drei Tage vor dem Rennen: Athleten-Betreuer Mark Milde begrüßt die japanische Marathonläuferin Naoko Takahashi und ihren Trainer Yoshio Koide.

 
Naoko Takahashi beim Berlin-Marathon 2001
Die Pressekonferenz am 27.Sep.2001 ist wohl die Größte, die man beim Berlin-Marathon je erlebt hat: Ein Dutzend TV-Teams und über hundert Reporter.

 
Naoko Takahashi und Horst Milde
Race-Direktor Horst Milde präsentiert im Blitzlichtgewitter den Star der diesjährigen Veranstaltung.

 
Naoko Takahashi und Yoshio Koide
Trainer Yoshio Koide traut seinem Schützling eine 2:18 zu. Noch steht der Weltrekord bei 2:20:43.
 
Kathrin Wessel und Jirka Arndt
Karthrin Weßel (zum ersten Mal beim Berlin- Marathon) und Jirka Arndt (Marathon-Debut) sind offensichtlich guter Dinge. Also wenn der Jirka wieder so losfetzt wie in Sydney...
 
Victah Sailor
Victah Sailor ist seit Jahren "Hof-Fotograf" des Berlin-Marathon. In diesem Jahr ist er aus anderem Grund in die Schlagzeilen geraten: Er ist von Beruf Feuerwehrmann in New York!
Seine Bilder
 
Fotos: Helge Schroeter-Janssen


Berlin-Marathon Links
  • real,- Berlin-Marathon Offizielle Homepage
  • Ergebnisse
  • Foto-Impressionen

  • Florian Bechtel: Helfer beim Berlin-Marathon.
  • Fotoreportage von Uli Benke

  • 29.09.2001 - Am Brandenburger Tor wird es eng (BerlinOnline)

    29.09.2001 - Berlin-Marathon: Veranstalter fordert: Macht das Tor auf! (Tagesspiegel)

    29.09.2001 - 28. Berlin-Marathon: Zwei Frauen, ein Ziel (Tagesspiegel)
    Olympiasiegerin Naoko Takahashi und Weltrekordlerin Tegla Loroupe wollen als erste Frauen unter 2:20 laufen

    29.09.2001 - Berlin-Marathon: Freiläufer (Tagesspiegel)
    Für Gefängnispfarrer Dabrowski ist es der achte Berlin-Marathon. Häftling Dennis P. darf zum ersten Mal mit

    29.09.2001 - Der Hase als rasender Rechner (taz, die tageszeitung)
    Thomas Lüdtke soll am Sonntag beim Berlin-Marathon als laufender Computer für eine neue Weltbestzeit sorgen

    29.09.2001 - Strichweise (Berliner Morgenpost)
    Ein Straßenmarkierer zieht mit einer selbst konstruierten Maschine die blaue Linie, die den Läufern den Weg weist

    29.09.2001 - Tegla Loroupe - Kenias kleine Landbesitzerin (BerlinOnline)

    28.09.2001 - Tochter des Windes (Berliner Morgenpost)
    Japans Marathon-Star Naoko Takahashi, ihr momentanes Gewicht und der Lauf am Sonntag in Berlin bewegen eine ganze Nation

    28.09.2001 - Naoko Takahashi - Japans vergöttlichte Inspiration (BerlinOnline)

    28.09.2001 - Japans Marathon-Heldin Naoko Takahashi hat große Berlin-Ambitionen (Die Welt)
    Allein 70 Journalisten aus Japan kamen ihretwegen nach Deutschland

    28.09.2001 - Zwei Frauen, ein Ziel: Marathon im Sprinttempo (Stuttgarter Zeitung)

    28.09.2001 - Berlin-Marathon - ab Samstag wird schon abgeschleppt (BZ)

    28.09.2001 - Hornisse gegen Gazelle (BZ)
    Wer hat am Sonntag beim Marathon einen tierischen Lauf?

    28.09.2001 - Laufend gut versorgt (Berliner Morgenpost)
    Todesfälle beim Berlin-Marathon sollen sich nicht wiederholen

    28.09.2001 - Aufgeregt? ĞEhrlich gesagt, jağ (Berliner Morgenpost)
    Johannes B. Kerner läuft am Sonntag in Berlin seinen ersten Marathon

    27.09.2001 - Kein Abschied vom Ehrgeiz (BerlinOnline) Kathrin Weßel strebt nach dem WM-Ausstieg beim Berlin-Marathon am Sonntag Platz drei an

    25.09.2001 - Takahashi will Loroupes Rekord (BerlinOnline)

    25.09.2001 - Berlin-Marathon: Startnummer mit Trauerflor (Tagesspiegel)


    real,-Berlin-Marathon - "Run for Peace"
    Läufer aus 85 Nationen werden sich am 30. September unter dem Motto "Run for Peace" auf die Strecke durch die Bezirke Berlins begeben. Alle Teilnehmer werden gebeten einen Trauerflor am Ärmel zu tragen um ihre Trauer und ihr Mitgefühl mit den Opfern und Hinterbliebenen des Terroranschlags zum Ausdruck zu bringen.

    Sportliches Highlight ist in diesem Jahr der Zweikampf zwischen der japanischen Marathon-Olympiasiegerin von Sydney 2000 Naoko Takahashi und der aktuellen Weltrekordlerin Tegla Loroupe aus Kenia.

    Naoko Takahashi wird am Sonntag ihren ersten Marathon seit ihrem Olympiasieg vor fast genau einem Jahr bestreiten. Sie ist seit Donnerstag in Berlin und bereitet sich sehr professionell darauf vor, als erste Frau die 2:20 beim Marathon zu unterbieten.
    Einzige ernsthafte Konkurrentin ist Tegla Louroupe, die vor zwei Jahren in Berlin mit 2:20:43 Stunden ihren noch immer bestehenden Weltrekord aufstellte.

    Beiden Läuferinnen werden je drei sogenannte "Guard-Runner" zur Seite gestellt. Diese werden neben und hinter den beiden Läuferinnen rennen um diese abzuschirmen.
    Naoko Takahashi ist in Japan sehr populär. Deshalb wird der Berlin-Marathon in Japan (zur besten Sendezeit) live übertragen. Man rechnet mit Einschaltquoten von 70%!
    24.09.2001 - Pressekonferenz real,-Berlin-Marathon


    real,- BERLIN-MARATHON ruft seine Teilnehmer zu Spenden für die Hinterbliebenen der Feuerwehrleute und der Polizei von New York auf
    Die Organisatoren des real,- BERLIN-MARATHON teilen, wegen zahlreicher Anfragen mit, dass der Lauf wie geplant am 30.09.2001 stattfinden wird.
    Um die Solidarität Berlins und des BERLIN-MARATHON und seiner über 36.000 Teilnehmern mit den Opfern und deren Hinterbliebenen des furchtbaren Anschlags vom 11. September 2001 von New York und Washington auszudrücken, rufen die Organisatoren des real,- BERLIN-MARATHON alle Teilnehmer zu einer großzügigen Spende zugunsten der Opfer der New Yorker Feuerwehr und der Polizei, die bei ihrem Einsatz am 11.09.2001 tragischerweise ums Leben kamen, auf.
    Mit dem Spendenaufruf für die Feuerwehr und Polizei New Yorks will der real,- BERLIN-MARATHON seine Verbundenheit mit diesen Institutionen ausdrücken, die sowohl beim New York City Marathon als auch beim BERLIN-MARATHON eine entscheidende Rolle bei der Durchführung der Läufe ausüben.
    Zudem haben wir den Amerikanern 1981 einen entscheidenden Anteil am Zustandekommen des ersten Citylaufs durch die Innenstadt Berlins zu verdanken. Deswegen fühlen wir uns den Angehörigen und Hinterbliebenen der New Yorker Feuerwehr und der Polizei, unseren New Yorker Veranstalterkollegen vom New York City Marathon und den Bürger der USA gegenüber verpflichtet, zu Spenden aufzurufen.

    Spenden können auf das folgende Konto überwiesen werden:
    Berliner Bank, Konto: Nr. 845 339 000 (BLZ 100 200 00)
    real,- BERLIN-MARATHON
    Zweck: Feuerwehr/Polizei NEW YORK
    Unsere Teilnehmer bitten und rufen wir außerdem auf am Veranstaltungstage an/neben Ihrer Startnummer einen schwarzen Trauerflor aus Solidarität und zum Gedenken an die unzähligen Opfer zu tragen.


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    Helge Schroeter-Janssen Helge@Lauftreff.de