Berlin-Marathon: Stefan Koch will Bestzeit
Es ist erst sein zweiter Marathon, und das Ziel ist eine neue Bestzeit: Der Wattenscheider Stefan Koch will beim Berlin-Marathon am kommenden Sonntag seine persönliche Bestleistung von 2:17:17 Stunden unterbieten: "Ich will besser sein als in Essen. Wenn alles läuft, sollte das klappen."
Der Langstreckler vom TV 01 fühlt sich nach dem Team-Sieg bei den Deutschen 10 Kilometer-Meisterschaften gerüstet: "Ich habe gut trainiert, die Form müsste da sein. Die Deutschen Meisterschaften waren ja auch in Ordnung, da stand die Mannschaft im Vordergrund. Danach habe ich im Training logischerweise weniger gemacht." Für Koch ist es der zweite Start über 42,195 Kilometer, und die Spannung steigt: "Ich spüre das Kribbeln, aber das gehört dazu. Sonst würde man ja am Start einschlafen. Es ist immer spannend im Marathon, weil man nicht weiß, wie es läuft."
Koch hat sich vorgenommen, "relativ schnell anzulaufen. In der zweiten Hälfte geht es dann darum, das Tempo zu halten." Mit der Konkurrenz hat er sich noch nicht beschäftigt: "Ich konzentriere mich sowieso auf mich." Dementsprechend spielt es für den Wattenscheider auch keine große Rolle, dass er in der Hauptstadt läuft, vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten: "Ich kriege davon eigentlich gar nichts mit." Tunnelblick nennt man das. Stefan Koch ist gespannt, was er auf dem Berliner Kurs leisten kann: "Die Strecke ist sehr flach, es ist eine der schnellsten Strecken der Welt!"
Um 9.00 Uhr gehen die Läufer am Sonntag an den Start. Der RBB überträgt den Marathon live, die ARD berichtet ab 13.15 Uhr.
(24.09.2008/Pressemitteilung TV Wattenscheid 01)
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